Es wurde hier in den Comments schon öfter vorgeschlagen, ein Bewertungssystem für die Nutzer einzuführen. Für bestimmte Aktionen soll der Nutzer Punkte erhalten, und somit seinen gesellschaftlichen Stand in der Community zu steigern :) Man kann sich zwei verschiedene Modelle vorstellen. Das Eine wäre, Punkte für verschiedenen Aktionen zu vergeben, und das Andere wäre eine Bewertung des Nutzers durch andere Nutzer, wie es zb bei den Digg-News angewendet wird.
Ich kann mir gut vorstellen, dass beide Systeme funktionieren könnten. Beim Ersten hat man aber das Problem des Zumüllens, denn wenn es für Aktionen Punkte gibt, werden einige Nutzer einfach nur Müll schreiben, um die nötigen Punkte abzusahnen. Ich weiß auch nicht, ob ein Wordcount da etwas hilft, dann schreibt er halt 20 Wörter Müll. Aber es bietet halt die Möglichkeit von sich aus aufzusteigen, und nicht auf die Bewertungen der Nutzer angewiesen zu sein. Das Digg-System ist sauberer, aber schwerer zu fassen. Warum sollte ein Nutzer einen Anderen gut bewerten wollen? Und so ist man auf die Nutzer angewiesen einen zu pushen. Die andere Frage ist auch, was bringen einem denn die Punkte am Ende. Man legt sich ins Zeug und hat paar Punkte gesammelt, fühlt sich natürlich besser als der Rest, aber was kann man sich nun mit den Punkten leisten? Da muss ja was cleveres dahinter stecken.
Braucht man Bewertungen?
Ja ihr habt richtig gelesen. Ihr schlagt einen Namen für eine neue Community vor und wenn der Name gut ist und genommen wird, erhaltet ihr 1000€. Na wenn das mal nicht ein Killer-Angebot ist? Der Haken an der Sache ist, dass die Aktion nicht von uns stammt, wir haben schon einen guten Namen :)
Unter paulsmama.de findet ihr das Blog zum benannten Projekt. Es soll ein Social Network für Familien werden, welches eben noch einen guten Namen sucht. Das Projekt, geführt von Nina-Julia Kunath, wurde in der ersten Finanzierungsrunde von Jens Kunath (Ehemann von Nina), mit 100.000€ Startkapital versorgt. Davon gehen 1000€ an euch für einen guten Namen :)
Ich erinnere an dieser Stelle nochmal an diesen Artikel “David vs. Goliath”, wir haben leider kein Geld und keine Resourcen, für so ausgeklügelte Ideen und Verfahren. Verdammt, wir haben noch nicht mal eine Idee, wie wir demnächst an die Nutzer rankommen. Wir planen für diese Woche eine Public Beta, aber haben noch keine Idee, wie und wo man die Nutzer am besten erreichen kann, denn Geld für Werbung haben wir nicht.
Uns stellt sich nun die Frage, ob Vicinia eine geschlossene Gesellschaft werden soll, oder ob sie für alle offen zugänglich sein soll? Mit anderen Worten, soll man sich erst registrieren, um Profile ansehen zu können, so wie zB bei Facebook, oder kann man die Nutzerprofile und alle Gruppen und Foren auch als normaler Besucher der Seite einsehen, wie zB bei Myspace? Was sind denn so die Vor- und Nachteile der beiden genannten Systeme?
Geschlossene Systeme sind üerschaubarer, und geben dem Nutzer eventuell noch ein Gefühl der Sicherheit und Zusammengehörigkeit. Aber es ist auch genauso nervig für Außenstehende, welche sich mal das Netzwerk anschauen wollen. Keiner hat Lust sich überall zu registrieren, um den Funktionsumfang, Besonderheiten und Vorteile für sich abzuwägen. Offene Systeme dagegen geben freien Einblick, aber man hat natürlich nicht so ein richtiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Bei offenen Systemen muss man natürlich viel mehr Möglichkeiten für die Sicherheit der Nutzerdaten bereitstellen, was darf jeder sehen, was nur Freunde, was nur ich?
Hängt von dieser gravierenden Frage der Erfolg eines Netzwerks ab? Kann man ja wohl nicht so einfach pauschalisieren, denn für beide Systeme gibt es sehr große und sehr gute Netzwerke (Facebook, Xing, LinkedIn, MySpace). Also was solls werden?
Update:
Ist es ratsam, erst geschlossen azufangen, um dann später eventuell offen zu werden? Jetzt keine geschlossene Beta, sondern wirklich geschlossen, und dann irgendwann offen. Man stelle sich vor Facebook würde das machen, was würden die User denken?
Hier nun der Header mit dem Logo.

Ok nach langem hin und her haben wir nun endlich ein LOGO. Vielen wird es nicht gefallen, einige werden es mögen, wir finden es cool. Welches davon nun wirklich passt, wissen wir noch nicht :)
Heute müssen noch einige Sachen fertig gemacht werden, dazu im Laufe des Tages mehr.

Ok der Zugang ist wieder geöffnet. es kann weiter getestet werden :-)
Ich müsste mal irgendwo ein Changelog veröffentlichen, aber keine Zeit. Kommt sicherlich noch irgendwann, vielleicht auch dirket hier im Blog.
Ok es wurden einige Sachen bezüglich Sicherheit ausgebessert, der Rest folgt dann einfach im laufenden Betrieb, also im Beta-Betrieb versteht sich :)
Jetzt werden noch die ganzen Wünsche bezüglich Features und Usabilty angegangen. Ich denke, dass wir heute Abend dann schon einiges davon fertig haben werden, so dass heute Abend dann fröhlich weiter getestet werden kann.
So der erste Beta-Test ist nun vorrüber, und er war sehr aufschlussreich für uns. Wir bedanken uns erstmal bei den Testern für die vielen guten Tips. Die Anregungen und Verbessserungsvorschläge müssen natürlich jetzt in den nächsten Stunden, Tagen umgesetzt werden. Deshalb ist momentan jetzt kein Anmelden mehr möglich. Wir versuchen so schnell wie möglich alles auf Vordermann zu bringen, damit der Test dann weiter gehen kann.
Also nochmal, kein Anmelden mehr möglich, bis wir die Sachen verfeinert und bereinigt haben. Ihr erfahrt hier, wenn es wieder weiter geht. Ihr könnt natürlich in den Comments eure Impressionen dokumentieren und noch Feedback abgeben.
Ok hatte den ganzen Tag mit einem sehr doofen Bug zu kämpfen, wo eine sehr unzufriedenstellende Lösung gewählt wurde. Ich brauche jetzt noch ein bissel Zeit, um euren Einstieg etwas leichter zu machen, dann gehen die Mails bald raus.
Und ja es soll alles getestet werden, Sql-Injections, XSS, etc. Aber bitte nicht gleich das gesamte System zerschießen, Lücke finden und bescheid geben wäre nett :-)
Ja nun ist es endlich soweit. Vor ungefähr 2 1/2 Wochen, am 2. März 2007, haben wir das Noname-Community Project gestartet. Heute suchen wir nun die ersten Beta-Tester, die uns helfen wollen, das System gründlich zu testen und an den Features zu feilen. Wir suchen Leute, die uns helfen wollen ein gutes Produkt abzuliefern, die mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen das bestmögliche für den Endnutzer wollen. Wenn jemand nur daran interessiert ist, sich kurz anzumelden, um dann nie wieder vorbeizuschauen, der hilft uns am Ende nicht wirklich viel.
Natürlich sind noch nicht alle Features implementiert, aber wir wollen nicht mehr länger warten. Wir wollen das Produkt zusammen mit den Nutzern, also der Community verbessern und erweitern. Also meldet euch in den Comments oder per Mail, dann bekommt ihr heute im laufe des Tages eine Einladung zugeschickt. Es gibt nur begrenzt viele Plätze, also wirklich nur melden, wenn ihr auch wirklich testen wollt.
Wenn wir in den nächsten Tagen die Features vervollständigen und mögliche Fehler ausmerzen, kann man dann direkt im Anschluss einen öffentlichen Test starten.
Nachdem der Januar der “Month of the Apple Bugs” war, starten die Jungs im April ihre neue Aktion. Diesmal muss Myspace dran glauben. Social Networks sind natürlich das gefunde Fressen für Angreifer.
The purpose of the exercise is not so much to expose Myspace as a hive of spam and villainy (since everyone knows that already), but to highlight the monoculture-style danger of extremely popular websites populated by users of various levels of sophistication. We could have just as easily gone after Google or Yahoo or MSN or ZDNet or whatever. Myspace is just more fun, and is becoming notoriously dickish about responding to security issues.
April, 2007, will be designated the “Month of Myspace Bugs, Yuss!” Reasons:
1. Myspace is important, in that there are a bazillion users and a kajillion dollars involved.
2. “Months of Bugs” are whiny, attention-seeking ploys for acceptance. Myspace’s design use is to enable whiny, attention-seeking ploys for acceptance.
3. “Months of Bugs” are annoying, so rather than suffering through another, we figured it’d be better to just create our own where we could at least direct the content a little.
Sprich wir müssen uns natürlich auch, was Sicherheit angeht, noch etwas ins Zeug legen. Hierzulande musste ja auch das eine oder andere Studentenetzwerk für schwache Sicherheitsmaßnahmen büßen.
Wenn es mal wieder länger dauert, dann liegt es meist an Veränderungen in den Anforderungen. So werden wir auch einige kleine und große Veränderung an Vicinia vornehmen. Die Features, die für eine spätere Version geplant waren, werden vorgezogen und die jetzt implementiert werden sollten, werden etwas zurückverschoben. Warum der Sinneswandel? Der Markt ist unberechenbar und ein kleines Projekt kann es niemals mit den fetten Budgets der Big Boys aufnehmen. Wenn man mit dem Budget nicht konkurieren kann, dann sollte man zumindest mit den Features und dem Time-to-Market konkurieren.
Das beinhaltet auch eine Veränderung des Designs, um die neuen Features jetzt schon unterbringen zu können. Ich hoffe, dass es kleine Veränderungen sein werden, da wir eigentlich schon sehr vieles fertig haben.
Was funktioniert bisher:
Registrieren, Anmelden, Profil bearbeiten, Profilbilder (Avatare), Freundschaften, Beziehungsgraph, Private Messages, Gruppen und Foren, Pinnwand, Nutzer zu Favoriten hinzufügen, Nutzer blockieren
Zwei Stichwörter für kommende Features: Digg, Mobile (ja die Katze ist aus dem Sack)
Twitter
Ich habe einen Twitter Account eingerichtet, wo ich die täglichen Updates posten werde. Alles was mir so auffällt oder gerade anfällt oder eben erledigt wurde, kommt bei Twitter rein. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich ja da zeigen oder mich als Friend adden. Silab @ twitter
Web.de hat nun auch angekündigt am 19.April die erste beta ihres neuen, innovativen Social Networks unddu.de online zu stellen. Die Nachricht wurde unterschiedlich aufgenommen, einige sind sich sicher, dass es ein großer Erfolg wird, andere sind da etwas skeptischer. Neben der Telekom, steigt nun der zweite Riese in das Social Network Geschäft ein.
Große Unternehmen mit dicken Geldbeuteln stellen einige Monate viele Programmierer ein, um ein möglichst großes Projekt zu realisieren, dann wird noch zusätzlich die Werbemaschinerie angeschmissen, und das Ding läuft. So ist zumindest die Theorie, und leider auch die Praxis. Wie kann nun ein kleines Projekt wie unseres gegen die Goliath’s dieser Welt überleben? Unddu.de will alle möglichen Zielgruppen ansprechen, und erhofft sich durch die über 10 Mio web.de Nutzer schnell und gut die kritischen Massen zu erreichen. Da ist sicherlich was dran, aber genau diese Massen kennen sicherlich ja schon die bereits vorhandenen Angebote und haben sich eventuell schon bei Myspace oder wo auch immer ihre Online-Identität aufgebaut. Diese Nutzer muss man ja dann sozusagen rekrutieren, aber das ist mit viel Geld und Werbung sicherlich auch möglich. Die kleinen Projekte ohne Geld und Investoren müssen sich da anders behelfen und einfach ein super gutes Produkt abliefern, was anderes bleibt uns ja nicht übrig. Gutes Produkt mit einigen coolen Innovationen.
Hoffe auf das Beste, rechne mit dem Schlimmsten.
Unsere Anfrage nach Designern hat sich gelohnt. Wir haben hier nun einige Logos, die uns eigentlich soweit ganz gut gefallen.

Was funktioniert soweit?
Registrierung, Anmeldung (login/logout), Profil bearbeiten (Interessen, etc), Profil anzeigen, Pinnwandeinträge schreiben, Einträge löschen, Profil bookmarken
Morgige Todos: Nutzer als Freund adden, Nutzer blockieren, Private Messaging
Na wenn das nicht mal ein genialer Titel ist, “Inside Facebook - Life, Work and Visions of Greatness”.
Wer hätte es gedacht, dass man zu einem Social Network sogar ein Buch schreiben kann? Karel M. Baloun ist einer der ersten Entwickler bei dem amerikanischen Studenten-Netzwerk Facebook gewesen. Nun da er jetzt neue Herausforderungen sucht und nicht mehr bei Facebook angestellt ist, hat er ein Buch veröffentlicht, worin er so ziemlich alle Details zu Facebook schildert. Es ist dabei keine Abrechnung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, sondern vielmehr ein Loblied auf Facebook, ein Blick ins Silicon Valley, ein Ratgeber für junge Unternehmensgründer.
Zehn Jahre hatte er vor Facebook bereits in der Internetbranche gearbeitet. Seinen Lesern gibt er einige Tipps, wie sie das für sie passende Start-Up in der Internetbranche finden. Balouns Ratschlag 1: Halte Dich an Deine brillantesten Freunde und ermutige sie, erfolgreich zu sein! Ratschlag 2: Werde unersetzlich! Der Start-Up-Gründer braucht vollständiges Vertrauen in Dich, Du musst seine Gedanken lesen können und sie umsetzen. Ratschlag 3: Sei flexibel! Ratschlag 4: Tu es. Rede nicht und hinterfrage nicht die Dinge. Bei einem Start-Up muss sehr viel sehr schnell gemacht werden. welt online
Da kann ich ihm in jedem Punkt nur zustimmen. Sicherlich ein sehr inetressantes Buch, nicht nur für die hiesigen Studenten-Communities, sondern auch für Gründer. Das Buch kann man sich auf der Seite für wenig Geld kaufen und downloaden.
Im Web 2.0 sollen am besten die Nutzer den Inhalt liefern, man spricht auch in dem Sinne meist von Social Software und “user generated content”, sprich die Besucher einer Webseite sind maßgeblich für den Inhalt verantwortlich. Jede neue Seite hat natürlich zum Anliegen, dass man viele Nutzer hat und diese auch als Community den Inhalt der Seite erweitern, Social Networks sind in der Hinsicht natürlich spezielle Kandidaten. Ist es logisch, dass die Nutzer den Inhalt produzieren? Muss man die nötigen Tools und die coolen Features online stellen, damit die Nutzer gleich anfangen können drauf loszuschreiben? NEIN, dem ist leider ganz und gar nicht so. Denn was viele nicht ahnen, ist dass der Inhalt meist nur von sehr wenigen Mitgliedern und Nutzern gestaltet wird, um genau zu sein meist nur von 1% der Nutzer.
It’s an emerging rule of thumb that suggests that if you get a group of 100 people online then one will create content, 10 will “interact” with it (commenting or offering improvements) and the other 89 will just view it.
Earlier metrics garnered from community sites suggested that about 80% of content was produced by 20% of the users, but the growing number of data points is creating a clearer picture of how Web 2.0 groups need to think. For instance, a site that demands too much interaction and content generation from users will see nine out of 10 people just pass by. - guardian
Also von 100 Leuten wird nur einer auch wirklich Inhalt schreiben, 10 werden den Inhalt irgendwie benutzen und die restlichen 89 Leute werden es nur lesen, im besten Falle. Gute Beispiele sind zb Digg oder Wikipedia.
Das sind schon ganz harte Tatsachen, und wenn man auf sowas nicht gefasst ist, kann sehr schnell die Ernüchterung kommen, und die Motivation sinkt in den Keller. Was heißt das nun im Klartext? Den Kopf nicht hängen lassen, denn die ganzen Seiten im Netz funktionieren ja nach genau diesem Prinzip und sie haben auch die kritische Masse irgendwann erreicht. Die Kunst liegt darin Geduld zu haben und auf die richtigen Nutzer zu warten, die das Produkt irgendwann in die gewollte Richtung lenken und für Schwung und Wachstum sorgen.
Ich werde einfach mal ab jetzt jeden Tag einige Links hier posten zu interessanten Themen rund um Startups. Diese können technischer Natur sein, oder auch einfach ökonomischer Natur, oder einfach Tips und Tricks und Erfahrungsberichte. Legen wir einfach mal los, ohne lange Erklärungen einfach den Links folgen und lesen.
1. Demo Day
“To put it quite simply, when you demo your product there is no scope for bullshit. Either you have a product that works well and is impressive or you have a piece of crap that breaks every two seconds and it’s obvious no one would ever use it. There is no scope for fudging around the edges and making excuses - for those ten minutes you’re presenting the audience is not interested in how hard the fight to raise angel money has been or how you can’t find the right people to join your team. There is only one thing they are judging you on and that’s the projection on the wall that’s hooked up to the laptop from which you’re running your site. That’s a scary thing - peer pressure is a powerful thing and I was amazed at just how much I wanted to impress these people, who are all the same age as me and at the same stage in start-up life.”
2. User Interface Is As Important As Code
“There are an amazing number of great software applications out there that I don’t give a second look at because their user interface is horrible. Everything from inconsistently positioned buttons, ugly icons, poor spelling, cramped interfaces, badly explained features or hideous splash screens.”
3. Jeff Bezos’(Amazon CEO) Video Lecture on User Experience
4. On Having Balls, Part II: Staying Hungry
5. Things to look out for when building a large application. (Joshua Schachter, del.icio.us)
6. Forget VC Money, Fund Yourself
Hier die ersten implementierten Sachen, XHTML + CSS, keine Mockups mehr.


Bitte schlagt in den Comments einen guten, leichten, unmissverständlichen, schön phonetisch klingenden Namen für unser Social Network vor, damit wir das Ganze endlich mal so richtig starten können. Wir sind immer noch für:
Vicinia