Unser erstes Interview
Yippy, wir durften gestern unser erstes Interview geben. Auf Kapitalismus.de, dem deutschen Teccrunch, könnt ihr das Interview nachlesen.
Yippy, wir durften gestern unser erstes Interview geben. Auf Kapitalismus.de, dem deutschen Teccrunch, könnt ihr das Interview nachlesen.
Ja was nun? Wir werden den Mai nutzen und das Design etwas verfeinern, Usablity läßt an einigen Stellen auch zu wünschen übrig.
Fokus
Wir müssen unseren Fokus neu setzen und das an der Applikation auch klar machen. Es kann sein, dass einige Features da auf der Strecke beliben. Mut zur Lücke. Oder es findet ein reshuffle der Features statt, Einiges wird erweitert Anderes vereinfacht, naja muss man sich mal hinstezen und paar überlegungen anstellen. Bis Juni soll es dann eine vollfunktionsfähige Applikation sein.
So wir sind nun seit 12 Stunden online, und es wird Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. 37 User nach 12 Stunden.
Um ehrlich zu sein, habe ich mir Sorgen um die Funktionalität gemacht, dass irgendwas nicht richtig funktioniert und die User dadurch verärgert werden und nie wieder kommen. Musste zwar an einigen Stellen schnell noch Sachen fixen, aber das waren eher Verbesserungvorschläge der User.
Der Sever steht noch und es gab auch keine Fehler oder Exceptions. Mit anderen Wort, der Dienst lief erstmal sauber an, das war uns sehr wichtig.
Die ersten beiden Reviews wurden auch schon gestern geschrieben, und wir haben uns natürlich sehr gefreut darüber, dass sie doch recht positiv ausgefallen sind.
Ich hatte gestern noch vor dem Start mit dem Stefan von Joinr gewitzelt, ob denn 20 angemeldete User nach 2 Monaten gut wären, naja nun haben wir 37 nach 12 Stunden. Für uns eine sehr gute Zahl, ja mag sein, dass andere Netzwerke mit viel Medienrummel und Trara gestartet sind und bald Starten werden, und sofort in den ersten Stunden paar Hundert oder gar paar Tausend Nutzer hatten, aber wir freuen uns schon über die kleine aber feine Zahl. Von hier geht es nun mit voller Kraft vorwärts.
So wir werden innerhalb der nächsten Stunde online gehen.
Es stellt sich ab jetzt natürlich die Frage des Marketing. Wie erreicht man am besten seine Zieluser? Wir fangen bei 0 an, ne stimmt nicht, wir sind ja schon drei Leute registriert. Kommerzielle Werbung können wir nicht schalten, da kein Kapital vorhanden. Es kommt am Ende wohl auf Mundpropaganda an. Je zufriedener die Nutzer, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie es ihren Freunden und Bekannten weiter empfehlen. Diese Themen werden nun verstärkt an dieser Stelle behandelt.
Also bis gleich, wenn dann endlich der Startschuss zur “Public Beta” fällt :-)
So jetzt beginnen die letzten Arbeiten vor dem Start. Die Seite ist bis zum Start nicht erreichbar.
So nach langer Zeit mal wieder ein Post hier. Das sind die Probleme, mit denen man sich herumschlagen muss, wenn man ein Projekt nicht Hauptberuflich machen kann, denn irgendwie muss auch noch der Lebensunterhalt gesichert werden. Es wird ja auch immer gesagt, dass 90% der Teilzeit-Startups (Moonlight-Startup) es nicht schaffen werden, zum Einen keinen Start schaffen werden, und zum Anderen kein Erfolg haben werden, denn ist unumgänglich, dass man seine komplette Energie in das Projekt steckt. Dies ist in unserem Fall recht schwer, da wir ja auch noch arbeiten müssen, und Kundenarbeiten gehen nun mal vor. Ok lange Rede kein Sinn.
Ich wollte an dieser Stelle eigentlich nur mitteilen, dass Vicinia.de irgendwann morgen im Laufe des Tages in den “Public Beta”-Status übergehen wird. Wir werden jetzt einfach alles was wir haben online stellen und zusammen mit den Usern die Features weiterentwickeln. Ab einem bestimmten Zeitpunkt muss man einfach online gehen. Es fehlen noch einige kleine Features, und Bugs wird es sicherlich auch noch einige geben, aber die ersten Nutzer werden es schon überleben :-) Wir brauchen einfach mehr Input.
Es ist so ruhig geworden hier, aber keiner soll mir hier glauben, dass wir vielleicht aufgegeben haben. Ganz im Gegenteil. Wir arbeiten mit Volldampf an der Fertigstellung von Vicinia.de. Hier mal die neuesten Screenshots, ohne viel gerede. Ich glaub es kann sich jeder seinen Teil denken.





Heutzutage will ja keiner mehr seine Ideen verraten. Man hat Angst, zweiter am Markt zu sein, wenn man seine Ideen einfach so überall verbreitet. Nich jeder ist ein Programmierer, der sich gleich einer Idee annehmen und drauflos hacken kann, um nach 6 Monaten aus seinem Zimmer zu kommen, und ein (un)fertiges Produkt abzuliefern. Ich persönlich halte nicht viel von Geheimniskrämerei und langen Entwicklungszeiten. Es kann also gut sein, dass unser Projekt sehr unfertig an den Start geht, und dann im Laufe der Zeit verbessert wird, aber so what? Lieber schnell etwas vorzeigen können, was die User vielleicht wirklich nutzen können, anstatt in 6 Monaten was fertig stellen, was keiner braucht. Es gelten weiterhin folgende Regeln.
1. Andere haben eventuell schon die Idee gehabt
Nur sehr wenige Ideen sind neu und einzigartig. Die meisten Ideen wurden sicherlich schon von anderen Leuten gedacht und sogar umgesetzt. Man kann es nur noch besser oder anders machen.
2. Feedback ist wichtig, umso früher desto besser
Viele glauben, ihre Idee sei einzigartig oder sie hätten die Idee für das nächste YouTube. Da mag ja vielleicht was dran sein, aber sie können unmöglich wissen, ob die User ein neues YouTube wollen oder nicht. Man sollte also also so früh wie möglich Feedback zu seiner Idee einholen. Freunde, Familie sind sicherlich die ersten Kritiker, aber dabei sollte es nicht bleiben. Setzt ein Blog auf und lasst die Welt wissen, was ihr vorhabt und wie ihr es vorhabt (wink wink).
3. Ideen sind billig, die Ausführung und Umsetzung ist verdammt teuer
Eine gute Idee ist kaum was wert, denn sie existiert ja nur in den Köpfen der Menschen, hat also keinen richtigen Nutzen. Irgendwo hatte ich mal ein sehr gutes Beispiel aufgeschnappt (falls jemand den Link parat hat, bitte in den Comments posten), eine gute Idee ist vielleicht 5€ wert, eine sehr gute Idee 10€ und eine geniale Idee 20€. So dann viel Spaß beim Verkaufen eurer Ideen. Wieviel Ideen muss man verkaufen, um davon leben zu können? Eine Umsetzung und Ausfürung hat natürlich viel höheren Wert. Eine schlechte Umsetzung ist vielleicht 10.000€ wert, eine gute Umsetzung 100.000€ und eine geniale Umsetzung vielleicht 1.000.000€. Jetzt kann man sich ausrechen, dass selbst eine schlechte Idee mit einer genialen Umsetzung 5.000.000€ wert ist. Worauf ich hinaus will, eine Idee zu haben, ist meistens der einfachere Part. Ideen haben viele, umsetzen tun sie nur Wenige.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man jemandem seine Idee verrät, der sich gleich an die Umsetzung setzt und morgen mit nem guten fertigen Produkt antanzt? Nicht sehr hoch, aber natürlich gibt es solche Fälle. Nur wie gut kann da die Umsetzung sein? Wenn man an seine Idee glaubt, dann wird man sie sicherlich auch einigermaßen zufriedenstellend umsetzen.
Lange Rede kein Sinn. Ich hab mal eben in diesem Sinne die erste Beta-Seite für die Vorankündigung auf Vicinia.de online gestellt. Dort kann man schon lesen, um was es sich bei unserer Community handeln wird, und wo die Schwerpunkte liegen. Ich werde ab jetzt hier im Blog auf die weiteren Details eingehen. Wir hoffen in den nächsten Tagen eine Public-Beta starten zu können.
Unser Projekt schreitet gut voran, und der April ist ja jetzt auch schon da. Frühlingsgefühle kommen auf und einigen Leuten gefällt Vicinia so gut, dass sie sich bereit erklärt haben darin zu investieren. Eine namhafte Firma hat sich mit 150.000€ an Vicinia beteiligt. Damit können wir nun so richtig loslegen. Weitere Details dazu morgen.
Update
April, April. Ein Versuch war es wert :)
Es wurde hier in den Comments schon öfter vorgeschlagen, ein Bewertungssystem für die Nutzer einzuführen. Für bestimmte Aktionen soll der Nutzer Punkte erhalten, und somit seinen gesellschaftlichen Stand in der Community zu steigern :) Man kann sich zwei verschiedene Modelle vorstellen. Das Eine wäre, Punkte für verschiedenen Aktionen zu vergeben, und das Andere wäre eine Bewertung des Nutzers durch andere Nutzer, wie es zb bei den Digg-News angewendet wird.
Ich kann mir gut vorstellen, dass beide Systeme funktionieren könnten. Beim Ersten hat man aber das Problem des Zumüllens, denn wenn es für Aktionen Punkte gibt, werden einige Nutzer einfach nur Müll schreiben, um die nötigen Punkte abzusahnen. Ich weiß auch nicht, ob ein Wordcount da etwas hilft, dann schreibt er halt 20 Wörter Müll. Aber es bietet halt die Möglichkeit von sich aus aufzusteigen, und nicht auf die Bewertungen der Nutzer angewiesen zu sein. Das Digg-System ist sauberer, aber schwerer zu fassen. Warum sollte ein Nutzer einen Anderen gut bewerten wollen? Und so ist man auf die Nutzer angewiesen einen zu pushen. Die andere Frage ist auch, was bringen einem denn die Punkte am Ende. Man legt sich ins Zeug und hat paar Punkte gesammelt, fühlt sich natürlich besser als der Rest, aber was kann man sich nun mit den Punkten leisten? Da muss ja was cleveres dahinter stecken.
Braucht man Bewertungen?
Uns stellt sich nun die Frage, ob Vicinia eine geschlossene Gesellschaft werden soll, oder ob sie für alle offen zugänglich sein soll? Mit anderen Worten, soll man sich erst registrieren, um Profile ansehen zu können, so wie zB bei Facebook, oder kann man die Nutzerprofile und alle Gruppen und Foren auch als normaler Besucher der Seite einsehen, wie zB bei Myspace? Was sind denn so die Vor- und Nachteile der beiden genannten Systeme?
Geschlossene Systeme sind üerschaubarer, und geben dem Nutzer eventuell noch ein Gefühl der Sicherheit und Zusammengehörigkeit. Aber es ist auch genauso nervig für Außenstehende, welche sich mal das Netzwerk anschauen wollen. Keiner hat Lust sich überall zu registrieren, um den Funktionsumfang, Besonderheiten und Vorteile für sich abzuwägen. Offene Systeme dagegen geben freien Einblick, aber man hat natürlich nicht so ein richtiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Bei offenen Systemen muss man natürlich viel mehr Möglichkeiten für die Sicherheit der Nutzerdaten bereitstellen, was darf jeder sehen, was nur Freunde, was nur ich?
Hängt von dieser gravierenden Frage der Erfolg eines Netzwerks ab? Kann man ja wohl nicht so einfach pauschalisieren, denn für beide Systeme gibt es sehr große und sehr gute Netzwerke (Facebook, Xing, LinkedIn, MySpace). Also was solls werden?
Update:
Ist es ratsam, erst geschlossen azufangen, um dann später eventuell offen zu werden? Jetzt keine geschlossene Beta, sondern wirklich geschlossen, und dann irgendwann offen. Man stelle sich vor Facebook würde das machen, was würden die User denken?
Ok nach langem hin und her haben wir nun endlich ein LOGO. Vielen wird es nicht gefallen, einige werden es mögen, wir finden es cool. Welches davon nun wirklich passt, wissen wir noch nicht :)
Heute müssen noch einige Sachen fertig gemacht werden, dazu im Laufe des Tages mehr.

Ok hatte den ganzen Tag mit einem sehr doofen Bug zu kämpfen, wo eine sehr unzufriedenstellende Lösung gewählt wurde. Ich brauche jetzt noch ein bissel Zeit, um euren Einstieg etwas leichter zu machen, dann gehen die Mails bald raus.
Und ja es soll alles getestet werden, Sql-Injections, XSS, etc. Aber bitte nicht gleich das gesamte System zerschießen, Lücke finden und bescheid geben wäre nett :-)
Ja nun ist es endlich soweit. Vor ungefähr 2 1/2 Wochen, am 2. März 2007, haben wir das Noname-Community Project gestartet. Heute suchen wir nun die ersten Beta-Tester, die uns helfen wollen, das System gründlich zu testen und an den Features zu feilen. Wir suchen Leute, die uns helfen wollen ein gutes Produkt abzuliefern, die mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen das bestmögliche für den Endnutzer wollen. Wenn jemand nur daran interessiert ist, sich kurz anzumelden, um dann nie wieder vorbeizuschauen, der hilft uns am Ende nicht wirklich viel.
Natürlich sind noch nicht alle Features implementiert, aber wir wollen nicht mehr länger warten. Wir wollen das Produkt zusammen mit den Nutzern, also der Community verbessern und erweitern. Also meldet euch in den Comments oder per Mail, dann bekommt ihr heute im laufe des Tages eine Einladung zugeschickt. Es gibt nur begrenzt viele Plätze, also wirklich nur melden, wenn ihr auch wirklich testen wollt.
Wenn wir in den nächsten Tagen die Features vervollständigen und mögliche Fehler ausmerzen, kann man dann direkt im Anschluss einen öffentlichen Test starten.
Wenn es mal wieder länger dauert, dann liegt es meist an Veränderungen in den Anforderungen. So werden wir auch einige kleine und große Veränderung an Vicinia vornehmen. Die Features, die für eine spätere Version geplant waren, werden vorgezogen und die jetzt implementiert werden sollten, werden etwas zurückverschoben. Warum der Sinneswandel? Der Markt ist unberechenbar und ein kleines Projekt kann es niemals mit den fetten Budgets der Big Boys aufnehmen. Wenn man mit dem Budget nicht konkurieren kann, dann sollte man zumindest mit den Features und dem Time-to-Market konkurieren.
Das beinhaltet auch eine Veränderung des Designs, um die neuen Features jetzt schon unterbringen zu können. Ich hoffe, dass es kleine Veränderungen sein werden, da wir eigentlich schon sehr vieles fertig haben.
Was funktioniert bisher:
Registrieren, Anmelden, Profil bearbeiten, Profilbilder (Avatare), Freundschaften, Beziehungsgraph, Private Messages, Gruppen und Foren, Pinnwand, Nutzer zu Favoriten hinzufügen, Nutzer blockieren
Zwei Stichwörter für kommende Features: Digg, Mobile (ja die Katze ist aus dem Sack)
Twitter
Ich habe einen Twitter Account eingerichtet, wo ich die täglichen Updates posten werde. Alles was mir so auffällt oder gerade anfällt oder eben erledigt wurde, kommt bei Twitter rein. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich ja da zeigen oder mich als Friend adden. Silab @ twitter
Bitte schlagt in den Comments einen guten, leichten, unmissverständlichen, schön phonetisch klingenden Namen für unser Social Network vor, damit wir das Ganze endlich mal so richtig starten können. Wir sind immer noch für:
Vicinia
Ja richtig gelesen, wir haben nun einen Namen. Die Suche war nicht einfach, denn so ziemlich alle Namen sind im Netz schon vergeben und auf irgendwelche komischen Wortspiele und falschgeschriebenen Wörter hatten wir auch keine Lust. Wir haben uns einen latainischen Namen ausgesucht, der unserer Meinung nach ganz gut passt und der auch nett klingt, und wo die .de Domain noch frei war. Aber sagt ihr mal was dazu.
vicinia
Ich hab so meine Probleme mit Design, ich bin meist nie 100%ig zufrieden, es gibt immer irgendwo irgendwas zu verbessern. Desweiteren bin ich großer Fan von “font-driven design” nenn ich es einfach mal, wo ein Großteil der Seite eigentlich durch den Font gestylt wird. Also heute wieder rangesetzt und das Design bissel üerarbeitet, so gefällt es mir jetzt viel besser als vorher, mag dem Einen oder Anderen anders ergehen, aber ich bin erstmal soweit zufrieden. Weitere Details und eine größere Versionen folgen. Ob die untere dunkle Leiste am Ende bestehen bleibt ist noch unklar.

Wenn man selber an einem Projekt arbeitet, dann ist es natürlich selbstverständlich, dass man sich auch mal umschaut um zu sehen, was die “Konkurenz” (kann man überhaupt von Konkurenz reden, wir haben ja noch gar nichts online, und im grundegenommen spricht jeder einen anderen Nutzer an, oder vielleicht auch nicht) denn so macht. Vor einigen Tagen wurde nun endlich eine erste Beta von Bloomstreet online gestellt. Sie hatten wohl genug wartende Nutzer und haben auch gut viele Einladung verschickt glaub ich. Ich selber muss zugeben, war auch sehr gespannt, denn die Vorabberichte im Blog, die vielen Parties, die ganze postive Stimmung, machten mich natürlich super neugierig. Die Tatsache, dass da irgendwo auch Bertelsmann beteiligt ist, erhöhte die Erwartung umso mehr. Nun ist der Dienst seit einigen Tagen online, und es macht sich eine allgemeine Ernüchterung breit. Die ersten Kritiken und Einschätzungen sind nicht sonderlich positiv, was mich wirklich sehr verwundert hat. Das Design sagt einigen nicht zu, ok über Geschmack läßt sich zum Glück nicht streiten, aber es sollen auch sehr viele Fehler im System stecken.
Ok um ehrlich zu sein, weiß ich nicht so direkt, was mir diese Kritiken sagen sollen? Fehler können jedem passieren, und wenn man direkt beim Start durch die vielen Blogs totgepingt wird, dann kann man das auch als positive Entwicklung abbuchen, denn dadurch hat man ja mehr Besucher und mehr Nutzer. Aber man muss sich natürlich schnell fangen und das System am laufen halten, oder kruzzeitig offline nehmen, um die Serverkapazitäten zu steigern (geht wohl sicherlich auch on the fly). Die Kritik der Blogger geht aber vielmehr in die Richtung, dass ein großer Konzern wie Bertelsmann keine guten und agilen Webprojekte realisieren kann. Also nochmal, ist die Firma oder der Konzern zu groß, so kommt am Ende meist was schlechtes oder unfertiges raus. Dem kann ich soweit eigentlich nur zustimmen, denn in großen Konzernen herrscht natürlich eine strikte Hierarchie, wo alles erstmal durch 20 Instanzen durchentschieden werden muss. Kleine Teams von 2-3 Entwicklern können natürlich sehr agil und flexibel arbeiten, sich neuen Gegebenheiten schnell anpassen, neue Entscheidungen sofort treffen und das Projekt auch gegen Ende noch kurzfristig verändern. Die meisten Unternehmen haben mit einer Idee angefangen, die sie aber zwischenzeitlich verändern mussten und am Ende dann auch damit Erfolg hatten.
Als ich dann gelesen habe, dass Bloomstreet ein Startup aus Berlin ist, welches von Bertelsmann finanziert wurde und mit 15 Leuten operiert, wurde mir schon etwas mulmig. 15 Leute sind vielleicht etwas zu viel, aber umso mehr quallifizierte Entwickler, desto schneller kann man arbeiten, naja bis zu einem bestimmten Grad. Sind ja keine 15 Entwickler nehme ich mal an. Wir sind hier beim noname-community project zwei Leute, werden nicht bezahlt und haben alles in der eigenen Hand, und können dadurch super agil arbeiten. Aber es dauert dafür alles natürlich etwas länger zu entwickeln.