Interessant, Interessant
Was sich in den paar Tagen seit der Verkaufs-Ankündigung getan hat ist höchst interessant. Ich kann folgendes festhalten.
- es gibt Interesse für Vicinia
- es sind weitaus mehr Startups mit ähnlichen Ideen gerade unterwegs, als ich dachte
- die Preise sind eigentlich auch OK
- ich habe so viele Jobangebote wie noch nie bekommen, obwohl ich das ja gerade wegen mangelnder Zeit verkaufen will
- viele Leute meinen, ich solle es einfach weiter machen und es wird schon irgendwie groß werden
- einige gute neue Kooperationsangebote sind ebenfalls eingegangen
Es wird sich in den nächste Tagen einiges tun. Eines der coolen Angebote wird auf jedenfall angenommen, es kann aber am Ende anders kommen, als mancheiner momentan glaubt. Wie gesagt, es sind auch coole Kooperations-Angebote eingegangen.
Vicinia steht zum Verkauf
So da ist es nun offiziell, Vicinia steht zum Verkauf. Traurig aber wahr.
Es hat sich ja schon die letzten Wochen angekündigt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Aus Zeitmangel (und nein das ist keine Ausrede, wie manche wohl behaupten werden) werde ich daa Projekt nicht weiter führen können. So es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten.
Man kann es einfach weiterlaufen lassen, also ohne sich großartig darum zu kümmern. Aber seien wir mal ehrlich, das macht ja am wenigsten Sinn, denn ein Social Network lebt erstmal davon schnell und stetig zu wachsen. Wenn man es jetzt einfach dahindümpeln lässt, dann wird daraus nix.
Man kann seine Arbeit sein lassen und die Zeit in Vicinia investieren, aber wer verdient dann die Brötchen im Haus? Das kommt bei mir leider nicht in Frage.
So da ich also nicht genügend Zeit aufbringen kann, um Vicinia wirklich zu pushen, habe ich überlegt das Projekt auf Eis zu legen. Ich wollte das Projekt einfach einstampfen. Da es mich ja nur meine Freizeit gekostet hat, welche sich bei 2 Mann-Monaten beläuft, hätte ich auch kein Problem damit gehabt, einfach aufzuhören. Einige Leuten werden das nicht glauben, aber wer mich kennt, weiß, dass ich kein Problem damit habe.
Da ich mich momentan vor Arbeit kaum retten kann, habe ich mir überlegt Vicinia zu vekaufen. Hier die Logik dahinter.
Ich habe verschiedene Angebote bekommen, um Social Networks, wie es Vicinia eins ist, zu programmieren. Ein Startup oder ein Unternehmen will natürlich an dem ganzen Web 2.0 Dingsbums teilhaben und läßt für teures Geld ebenfalls Projekte realisieren. Da würde ja Vicinia, wenn es auch nur in Form eines Proof of Concept oder als Prototyp, ganz gelegen kommen. Man kauft sich den Prototypen bastelt ihn um und schaut ob das Konzept aufgeht. Wenn man genügend Manpower und Geld hat, dann kann man aus solchen Ideen sicherlich was großes machen. Ich biete also allen, die mit der Idee spielen sowas zu bauen, oder gerade dabei sind, einfach ein fertiges Produkt zu erwerben und damit zu experimentieren. Viele Business Angels wollen ja meist schon einen Prototypen sehen, an dem man die Idee aufzeigen kann. Ich denke mal, das ist alles gar nicht mal so an den Haaren herbeigezogen, oder bilde ich mir das alles nur ein.
Naja lange Rede kurzer Sinn. Vicinia steht zum Verkauf. Ich weiß nicht, ob es Interessenten geben wird, wenn ja würde ich mich freuen, da dann die Idee weiter existieren könnte. Wenn nicht, naja auch nicht schlimm, dann wird es einfach eingestampft. Wie heißt es doch so schön: Probieren geht über studieren.
Kooperation, geplatzt
Vielleicht hat es der Eine oder Andere schon aus dem letzten Posting herauslesen können, dass ich eigentlich in die Kooperations-Schiene gehen wollte. Vor einigen Wochen kam ein namhaftes Stadtmagazin auf mich zu und wollte mit Vicinia eine Kooperation eingehen. Der Deal sah Content- und Revenue-sharing vor. Eigentlich ne tolle Sache und ich war auch bereit drauf einzugehen, denn besser hätte es eigentlich nicht laufen können. Vicinia hätte von einem Tag auf den Nächsten genügend Content und Reichweite, sodass man sofort in der Oberliga mitspielen könnte. Wenn alles so gut war, warum wurde daraus nix fragt ihr euch sicherlich gerade?
Ist ganz einfach zu beantworten. Einige Freunde und Bekannte meinten, ich solle erstmal abwarten, meine weiteren Optionen überdenken, und vielleicht das doch alleine weiter machen. Alles gute und nette Ratschläge. Entweder habe ich zu lange gebraucht, um mich zu entscheiden, ach keine Ahnung, aber auf jeden Fall wurde mir zwei Wochen, nachdem ich doch noch zugesagt hatte, mittgeteilt, dass sie doch kein Interesse haben und einen neuen Partner gefunden haben. Tja ich weiß leider nicht was denn nun der ausschlaggebende Punkt war, aber der Deal findet nicht statt.
Mit anderen Worten, keine Kooperation für Vicinia. Und um ehrlich zu sein, habe ich mittlerweile auch kaum Zeit das Projekt alleine weiter voranzutreiben. Ich spiele also daher nun doch noch wirklich mit dem Gedanken aufzuhören und das Projekt einzustampfen, oder zu verkaufen, aber keine Ahnung, ob sich dafür Interessenten finden würden. Wisst ihr was, ich mach hier einfach mal einen Aufruf, und schaue, ob Interesse besteht Vicinia zu kaufen. Falls sich jemand findet, wäre es ganz cool, denn dann wäre die Mühe nicht umsonst gewesen, und das Projekt würde weiter am leben bleiben. Aber dazu kommt ein seperater Post.
Finanzierung, Guerilla Marketing oder Kooperationen???
So weiter gehts, lange nix von mir hören lassen hier. Einige von euch dachten wohl nach den letzten Beiträgen, dass ich aufgegeben habe. NEIN dem ist nicht so, still alive and kicking. Ich habe mich mit folgender Frage beschäftigt und da eine Entscheidung getroffen.
Welche Wege gibt es für ein kleines Team oder einer One-Man-Show sein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen?
Naja da wäre erstmal das normale Marketing über die üblichen Vertriebswege, was natürlich einiges an Geld vorraussetzt, sprich man bräuchte ne kleine Finanzierung. Oder man sagt sich, ne keine Lust auf Finanzierung, ich setze auf die old-skool Guerilla Marketing Strategie und lass mir da einige Sachen einfallen. Wenn man hier die richtigen Ideen und Multiplikatoren findet, dann ist diese Variante um ein vielfaches erfolgreicher, als die normalen Vertriebswege. Oder man wählt als dritte Methode eine Kooperation mit einem bereits vorhandenen Dienst und versucht da gemeinsam was cooles auf die Beine zu stellen. Kooperationen haben irgndwie von beiden vorangegangen Möglichkeiten etwas. Findet man den richtigen Koop-Partner und pusht das System in die richtige Richtung, dann kann man von jetzt auf gleich den Markt neu definieren und sofort in der Oberliga mitspielen.
Alle drei Varinaten sind interessant. Ich muss mich für Eine entscheiden. Was wäre denn die beste Wahl?
Local Search und der heutige Internet-Nutzer
Local Search (lokale, ortsbezogene Suche)
Neue local search Dienste schießen ja neuerdings wie Pilze aus dem Boden(Vicinia ist eines davon). Man will dem Nutzer die Möglichkeit geben, in seiner direkten Nachbarschaft oder in seiner Stadt nach Locations, Events, Dienstleistungen oder einfach nach Kontakten zu suchen. Es wird versucht dem Nutzer anhand seiner Vorlieben Locations oder andere Personen zu empfehlen.
Die Idee
Billy the Kid sitzt zu Hause und ihm ist langweilig. Er würde gerne etwas aufregendes Unternehmen, aber nur mit wem und wo? Na alles kein Problem, einfach den iMac(oder die Kiste) anschmeißen und auf seiner lieblings Seite nach coolen Locations und tollen Typen in seiner Stadt suchen. Ah sieh an, heute ist ein Zielschießen-Treffen der Möchtegern-Cowboys, und wer geht da alles hin, ah der olle Feigling Ford wird auch da sein, na da muss Billy auch hin. Das Internet ist schon was schönes, und so ein “local search social network”dingsbums kann da schon ganz nützlich sein.
Die Realität
Finde mal eine coole Location für Billy the Kid, der da so aussieht :-)

Es tummeln sich zwar ne Menge Menschen auf irgendwelchen “Local Search”-Social-network Seiten rum, aber einen Billy the Kid wird man da nicht antreffen, genausowenig wie die Tante Trude von Buxtehude, worauf ich hinaus will: Die Menschen sind noch nicht bereit für Internetdienste, die ihnen helfen, ihre Nachbarschaft(Ort und soziales Umfeld) nach Begriffen zu durchsuchen. Billy würde eher seinen Kumpel Wildcat Hendrix nach nem coolen Salon fragen, als das Internet zu bemühen, oder er schaut einfach in den gelben Seiten nach. Wenn man im Internet da einen Merhnutzen bieten will, muss man die nötigen Inhalte und die nötige Masse an Usern haben.
Local-search Dienste können nur überleben, wenn sie die nötigen Nutzerzahlen erreichen, und bisher ist mir keines bekannt, welches wirklich gut ist und auch die kritische Masse erreicht hat, wo man sagen kann, ok das Ding kann man jetzt sogar benutzen. Ich habe Vicinia als Hobby-Projekt gestartet, um auch in dem Bereich mitzumischen, aber am Ende des Tages ging da nur meine Freizeit drauf und es wurde kein Geld verbrannt. Vicinia wird bald neue Wege gehen, local-search ja, aber hoffentlich nicht mehr alleine auf weitem Flur(sagt man das so?)
Also stay tuned, es kommen bald einige Veränderungen und Ankündigungen.
Konkurenz ist gesund aber auch tödlich
Man sollte immer den Markt analysieren und schauen, dass in der direkten Nachbarschaft nicht allzuviel los ist und man in der neuen Gegend recht gut alleine auf weiter Strecke gedeihen kann. Ist dem nicht so, dann haben sich einige Player niedergelasssen, die genau das selbe machen, wie man selbst. Und seien wir mal ehrlich, in einer Straße brauchen wir nicht gleichzeitig 10 Glatzenschneider (obwohl diese wirklich wie Pilze aus dem Boden stampfen, mir scheint, dass es eine Ko-Relation zwischen Glatzenschneidern und Web 2.0 gibt), denn am ende des tages unterscheiden diese sich kaum bis gar nicht. Alle bieten den selben Service für den selben Preis zur selben Zeit an. Wer wird am Ende überleben und profitabel sein? Tja das ist hier die 100 Mill Euro Frage.
Und der Kampf im local-search Bereich scheint dieses Jahr recht groß zu werden. Es wird ne menge Geld in Startups gepumpt, die alle in dieselbe Richtung gehen und wo alle hoffen, ihres zum Erfolg zu führen. Aber ich persönlich glaub da nicht mehr dran. Am Ende des Tages ist der Markt für local-search noch nicht groß genug, oder wieso sind Qype und Plazes noch “relativ” mikrig? Und nun tum,meln sich auch schon etliche in dieser ungemütlichen Gegend, da werden zwangsläufig viele auf der Strecke bleiben. Anstatt, dass alle an einem strang ziehen und für den User das beste Produkt hinstellen, werden einfach simultan 10 gleichartige Applikationen entwickelt. Hier mal das ganze aus Sicht eines VCs.
Competition risk — is your differentiation really sharp enough? Rethink this one from the ground up. Lots of startups do not have strong enough differentiation out of the gate, even after they get funded. If you don’t have a really solid idea as to how you’re dramatically different from or advantaged over known and unknown competitors, you might not want to start a company in the first place. Link
Also da sollte man sich schon gut überlegen, ob es wirklich Sinn ergibt in dieser Branche noch richtig viel Energie zu stecken. Ich glaub einige von euch ahnen schon worauf ich hinaus will :-) Aber ich lass euch mal zappeln und schiebe noch 1-2 Posts dazwischen.
Bald geht es weiter
Ja es ist mal wieder etwas ruhiger geworden hier, das liegt daran, dass ich sehr beschäftigt bin mit Uni und Arbeit. Aber nebenher entwickelt sich Vicinia auch sehr gut weiter. In den nächsten Tagen wird es wieder ein größeres Update geben, mit wirklich guten neuen Funktionen und vielen kleinen Verbesserungen. Dann endlich kann ich guten Gewissens die Marketing-Trommel schlagen.
Also “hang in there”, bald geht es richtig los.
Wieviel Anteile bekommt ein Business Angel vom Unternehmen?
Jens Kunath hat mal zwei richtig gute Artikel zum Thema Business Angels, Finanzierung und Beteiligung geschrieben. Wer wissen will, wie Jens arbeitet liest sich am besten mal den ersten Artikel durch, und wen es interessiert, wieviel Anteile ein Business Angel für zB. 50.000€ haben will, liest sich den zweiten Artikel durch.
Da wird einem geholfen. Viele Gründer haben eben genau diese Probleme, dass sie nicht wissen, wieviel Geld sie verlangen können, für wieviel Anteile, und wie am Ende die Entscheidungsgewalt ausfällt. Diese Fragen werden alle ganz gut beantwortet.
Moonlighting und Recruting
Ja ich lebe noch :)
Es ist halt nicht ganz einfach mit begrenzten Resourcen zu entwicklen, als auch die Marketingtrommel zu rühren. Hauptberuflich soll natürlich noch etwas Geld vedient werden, und das Studium darf auch nicht zu kurz kommen. Ich hab einige Anfragen bezüglich Mitarbeit an anderen Projekten bekommen, und einige davon werde ich annehmen. Sprich, Zeit und Resourcen werden noch knapper. Das soll aber nicht heißen, dass es bei Vicinia nicht mehr weiter geht, ganz im Gegenteil. Ich bin auf der Suche nach Leuten, die sich proaktiv einbringen wollen, am liebsten gute Marketing-Leute, um Vicinia richtig zu pushen. Bezahlung gibt es noch keine :(. Also wer Bock und die nötige Erfahrung hat, einfach mal melden.
Spielentscheidung
Wir müssen uns langsam entscheiden, in welcher Liga wir spielen wollen.
1. Liga
2. Liga
3. Freizeit-Liga
Eine Entscheidung ist wichtig, da man sonst keine richtige Handlungsbasis hat. Wie will man ein Spiel gewinnen, wenn man seinen Spieleinsatz und Austragungsort nicht definiert hat?
Vicinia ist in der Freizeit-Liga gestartet, hat aber definitiv die große Liga als Ziel.
Design does matter
Ich hatte zu Anfang an dieser Stelle festgehalten, dass die meisten Seiten kaum Wert auf ein gutes Design legen, und dass es den Nutzern anscheinend auch nicht stört. Wie soll man sich denn dann sonst den Erfolg von Myspace erklären? Den Enduser interessiert das Design einer Seite nicht, solange es einen Mehrnutzen für ihn mitbringt. Ich lege jedoch großen Wert auf eine ansprechende Seite und gute Usability. Design ist zwar subjektiv, aber das hindert einen ja nicht etwas gutes zu probieren. Mit dem Vicinia Redesign bin ich auch soweit zufrieden.
Heute wurden wir dann auch auf CCSMania verlinkt, was mich natürlich sehr freut.
Vicinia Export
Vicinia bietet seit kurzem die Möglichkeit die eigenen Locations und Events auf der eigenen Homepage oder dem Blog anzuzeigen. Dafür muss man lediglich an Events teilnehmen und dann im Profil unter Export den entsprechenden Java-Script Code kopieren und auf der eigenen Homepage einfügen. Wer also seine anstehenden Events oder Lieblingsorte seinen Besuchern mitteilen will, kann dies nun tun. Eine sehr gelunge Variante kann man sich auf Thinkomat anschauen (rechts unten in der Leiste). Durch CSS-Hooks kann man die Liste frei gestalten. Probiert es einfach mal aus. Verbesserungswünsche in den Comments mitteilen. Die normale unformatierte Version seht ihr hier rechts unten in der Leiste.
Wir suchen Leute, die sich mit dem Widget- und Plugin-System von Wordpress auskennen, und eventuell bereit wären ein Plugin oder Widget für Wordpress zu schreiben. Genauso begehrt sind natürlich auch Leute, die Widgets fürs Dashboard, Vista Sidebar etc schreiben können. Also Freiwillige vor :-)
Neues Design online
So das neue Design ist online. Gibt sicherlich an vielen Stellen noch Fehler und Ungereimtheiten, aber das wird schon noch alles ausgebügelt mit der Zeit. In den nächsten Tagen wird das einfach noch etwas poliert und verbessert. Dann kommen noch einige neue Funktionen dazu (Nutzer Bilder???).
Ach ja IE 6 und 7 Nutzer besuchen die Seite erstmal auf eigene Gefahr, bis ich mal im Laufe des Tages dazu komme, das zu korrigieren. Aber diese Nutzer sollten ja eh schon viel schlimmeres gewohnt sein.
Viel Spaß beim Fehler-Zählen.
Vicinia in web2nullig
So hier mal das Redesign von Vicinia in web2nullig. Wie gesagt kam von einigen Leuten die Kritik, dass Vicinia momentan zu dunkel und schwer wirkt. Außerdem sei es für einen Besucher nicht auf Anhieb ersichtlich, was er denn bei Vicinia machen könne. Zum Logo gabs auch paar negative Kritiken. Also haben wir ein neues Logo, einen neuen Header und einen Footer. Alles schön hell und luftig gehalten. Ich bin ein riesen Fan von visuellen Deisgns, sprich man soll durch das alleinige Hinsehen immer wisse wo man ist, also ohne immer erst etwas lesen zu müssen. Wir orientieren uns da einfach an 3 Farben. Locations, Events und Profile bekommen ihre eigene Farbe, anhand derer man sich immer orienitieren kann. Naja lange Rede kein Sinn, schaut es euch an. Einigen wird es überhaupt nicht zusagen, andere werden es OK finden. Man kann es nicht jedem Recht machen, aber mir gefällt es soweit ganz gut :-)
Für größere Version raufklicken!!
Die Konkurenz schläft nicht
In den letzten Wochen habe ich ja schon echt komische Sachen erlebt, hier aber bisher nich drüber berichtet. Ich werde einige Sachen hier erzählen, aber keine Namen nennen, ihr sollt nur mal so einen Einblick bekommen wie es in der Startupszene momentan abläuft.
Unseren Werdegang, unsere Motivation und unsere Arbeitshaltung kann man hier in diesem Blog ja alles nachlesen und verfolgen. Wir haben nie etwas verschwiegen und machen auch keinen Hehl draus, dass Vicinia rein als Hobbyprojekt gestartet wurde. Natürlich will man ein cooles Projekt abliefern und uns ist der Mehrwert für den Nutzer sehr wichtig. Wir sind den umgekehrten Weg (meiner Meinung nach, der richtige Weg) einer Gründung gegangen, glaube ich zumindest. Normalerweise hat man eine Idee, sucht ein Team, schreibt Businesspläne, holt sich Geld rein, such weiter nach einem geeigneten Team, hat irgendwann das Geld, sucht immernoch nach einem Team, fängt an zu implementieren, sucht nach weiteren Teammitgliedern, liefert ein BETA-Produkt ab, macht groß Marketing, und schließlich und endlich sucht man immernoch nach geeigneten Teammitgliedern. Ok war vielleicht etwas übertrieben, denn man findet ja eh nicht das richtige Team :-) Warum ich das Team so in den Vordergrund stelle, hat schon seinen Grund, dazu gleich mehr. Man hat nun viel Geld verpulvert, immernoch kein Team, und ein BETA-Produkt. Ok das Geld hat man ja nicht selbst eingebracht, also was solls, wenn das Projekt am Ende doch scheitert, weil vielleicht die Idee doch nicht so cool war. Eine Annahme von mir ist, dass Projekte, welche mit eigenem Schweiß und Geld gestartet werden, am Ende erfolgreicher sind.
Wir hatten die Idee und haben sie einfach mal angefangen umzusetzen. Fertig das wars. Keine Businespläne, keine Finanzierungsrunden, ok das Team hatten wir schon :-). Wir stehen also in unserer eigenen Schuld, falls das Projekt nix wird und sind niemandem weiter eine Rechenschaft schuldig. Einige Projekte werden zwangsweise scheitern, oder werden nich so erfolgreich, wie zumindest erhofft, denn die “Konkurenz schläft nicht”.
Dass die Konkurenz nicht schläft haben wir mitbekommen, da wir direkt angesprochen und angerufen werden. Das kuriose an der Geschichte ist, dass wir uns gar nicht vorstellen konnten, dass jemand in ein solches Proejkt investieren würde. Naja nun wurde ich in den letzten Wochen eines besseren belehrt. Ich hab verschiedene Anfragen von Konkurenten, Mitstreiter finde ich übrigens ein besseres Wort dafür, bezüglich Übernahmen und Jobs bekommen. Ob wir denn nicht für Sie arbeiten wollen, oder ob wir bereit wären Vicinia zu verkaufen? Diese Projekte sind gerade im Entstehen und noch nicht gelauncht. Wir haben also den Vorteil, dass wir schon am Markt sind. Ich weiß nicht, was die Motivationen hinter solchen Anfragen sind, aber anscheinend sieht man in Vicinia einen Konkurenten. Also das ist bisher mit das größte Lob für uns, wenn größere Firmen und Projekte in Vicinia einen ernstzunehmenden Konkurenten sehen. Und nur mal so unter uns, Sie tun gut daran, Vicinia nicht zu unterschätzen :-) Konkurenz hin oder her, man hat natürlich doch kein richtiges Ansehen, denn schließlich handelt es sich bei Vicinia nicht um eine GmbH.
Wir sind den umgekehrten Weg gegangen und haben zuerst das Produkt in einer benutzbaren Version online gestellt und machen uns jetzt erst ums Marketing sorgen. Wir sehen die Mitstreiter in dem Sinne als Ansporn unseren Job noch besser zu machen.
Das Ganze soll aber nicht heißen, dass wir komplett abgeneigt sind, was Finanzierung und Beteiligung angeht. Denn gerade jetzt bekommen wir es deutlich zu spüren, dass an einigen Ecken und Enden Geld fehlt. Zeit ist Geld :-)
Also nochmal “Die Konkurenz, sprich Vicinia, schläft nicht” ;-)
Hast du eine Karte?
Die Rede ist von der Visitenkarte, und die Frage wurde mir nun an einigen Orten gestellt, zuletzt im Labor für Entrepreneurship, und ich musste immer verneinen. Karte? Brauchst du einen Stadtplan oder wie? Wir sind noch kein Unternehmen, keine eingetragene Firma und da hat man nun mal keine Visitenkarten, war zumindest meine Ausrede bisher. Naja wir sind immernoch kein Unternehmen, haben baer nun doch Visitenkarten machen lassen. Nix aufregendes, aber man hat nun was in der Hand, falls der Gegenüber mal nach einer Karte fragt. Nun kann auch der gute Rusty durch die Straßen und die Clubs ziehen und Vicinia etwas bekannter machen.
Hier mal die Bilder. Zwei Vorderseiten, die 2. Variante ist eine Promokarte, die man gut an Leute verteilen kann. Unten die Rückseite. Sehr schlechte Bilder, aber was solls.



Niemand will scrollen
Wir haben viele Informationen, die man irgendwie auf der Startseite gescheit unterbringen muss. Bringt man alles auf der Startseite unter, so wird sie zu lang, und der Nutzer muss zwangsläufig scrollen. Ich hatte letztens irgendwo gelesen, dass die Nutzer wieder bereit sind mehr zu scrollen, da nun jeder per Breitband-Anschluss im Netz unterwegs ist. Naja zumnidest auf der Startseite sollte man langes Scrollen vermeiden. In der Nacht haben wir mal die Startseite überarbeitet und alles etwas komprimiert, sodass man sofort sieht was Sache ist.
Neue User sehen nun kleine Buttons, welche ihnen die Vorzüge von Vicinia näher bringen, und dadrunter bekommt man die neuesten Infos präsentiert, ohne viel scrollen zu müssen. Ein guter Kompromiss, wie ich finde. Bei mir sieht die Seite auch im IE6 und IE7 noch recht ok aus, in Parallels zumindest. (IE sucks big time)
Jetzt nehmen wir uns die Einzelseiten vor, denn da sind noch viele Einzelheiten zu verbessern.

Gestatten: Meine Name ist Rusty
Hallo Leute,
sicherlich wird sich der eine oder andere die Frage stellen: “Wer zum Geier ist Rusty und was hat er hier verloren?” Keine Angst, ich bin weder ein Hühnerdieb noch gehöre ich den Zeugen Jehovas an (wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, dann bitte ich um Entschuldigung).
Ich bin seit der Enstehung der Idee in diesem Projekt involviert. Doch ich hielt mich bis zum heutigen Tage wie ein Geheimagent bedeckt, der abwartet und plötzlich zuschlägt. JA nun schlage ich zu, aber um dieses Projekt weiter zu beflügeln. Na sicherlich könnt Ihr euch schon denken, aus welcher Branche ich bin bzw. was ich nun vorhabe. NEIN, ich bin weder ein millionenschwerer Investor (auch wenn ich gern einer wäre) noch bin ich Onkel Wilfried von der Curry-Meile, der sich hier eingeloggt hat, um seine Currywurst zu vermarkten.
Apropos vermarkten - das habe ich hier vor, nämlich das Projekt Vicinia an den Mann zu bringen. Jetzt ist es endlich raus: ich bin für das Marketing zuständig. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Vermarktung von Vicinia, da wir dieses Projekt zum Leben erwecken wollen. Vicinia funktioniert erst, wenn die Community lebt und User diese Kommunikationsplattform auch wirklich nutzen (User = Nutzer). Wie die Strategien nun aussehen, dass erfährt Ihr dann sukzessiv.
Bis die Tage