Konkurenz ist gesund aber auch tödlich

Silab | vicinia | Wednesday, June 20th, 2007

Man sollte immer den Markt analysieren und schauen, dass in der direkten Nachbarschaft nicht allzuviel los ist und man in der neuen Gegend recht gut alleine auf weiter Strecke gedeihen kann. Ist dem nicht so, dann haben sich einige Player niedergelasssen, die genau das selbe machen, wie man selbst. Und seien wir mal ehrlich, in einer Straße brauchen wir nicht gleichzeitig 10 Glatzenschneider (obwohl diese wirklich wie Pilze aus dem Boden stampfen, mir scheint, dass es eine Ko-Relation zwischen Glatzenschneidern und Web 2.0 gibt), denn am ende des tages unterscheiden diese sich kaum bis gar nicht. Alle bieten den selben Service für den selben Preis zur selben Zeit an. Wer wird am Ende überleben und profitabel sein? Tja das ist hier die 100 Mill Euro Frage.

Und der Kampf im local-search Bereich scheint dieses Jahr recht groß zu werden. Es wird ne menge Geld in Startups gepumpt, die alle in dieselbe Richtung gehen und wo alle hoffen, ihres zum Erfolg zu führen. Aber ich persönlich glaub da nicht mehr dran. Am Ende des Tages ist der Markt für local-search noch nicht groß genug, oder wieso sind Qype und Plazes noch “relativ” mikrig? Und nun tum,meln sich auch schon etliche in dieser ungemütlichen Gegend, da werden zwangsläufig viele auf der Strecke bleiben. Anstatt, dass alle an einem strang ziehen und für den User das beste Produkt hinstellen, werden einfach simultan 10 gleichartige Applikationen entwickelt. Hier mal das ganze aus Sicht eines VCs.

Competition riskis your differentiation really sharp enough? Rethink this one from the ground up. Lots of startups do not have strong enough differentiation out of the gate, even after they get funded. If you don’t have a really solid idea as to how you’re dramatically different from or advantaged over known and unknown competitors, you might not want to start a company in the first place. Link

Also da sollte man sich schon gut überlegen, ob es wirklich Sinn ergibt in dieser Branche noch richtig viel Energie zu stecken. Ich glaub einige von euch ahnen schon worauf ich hinaus will :-) Aber ich lass euch mal zappeln und schiebe noch 1-2 Posts dazwischen.

11 Comments »

  1. “Anstatt, dass alle an einem strang ziehen und für den User das beste Produkt hinstellen, werden einfach simultan 10 gleichartige Applikationen entwickelt.”

    Dann würden aber 10 Leute reinreden und 30 Leute müßten mindestens mit beteiligt werden usw.

    Comment by hm... — June 20, 2007 @ 8:54 pm

  2. jo davon mal ganz abgesehen, denn genau in diesem bereich scheitern ja auch die meisten projekte intern

    Comment by Silab — June 20, 2007 @ 9:49 pm

  3. heisst das du willst aufgeben ?

    Comment by Roland — June 21, 2007 @ 5:14 pm

  4. oder auch bei ebay verschachern wie dukudu

    Comment by stefan — June 21, 2007 @ 6:54 pm

  5. Nein Silab kauft StudiVZ auf .-)

    Keine Ahnung was er vorhat - es macht jedenfalls keinen Spaß auf einem verlorenen Posten zu kämpfen, nur um sich und irgendwelchen Leute was zu beweisen.

    Deutschland erstickt mittlerweile in hunderten Netzwerken und trotzdem werden täglich neue gestartet…

    Web2.0 bedeutet nicht nur “soziales Netzwerk”…

    Comment by hm... — June 21, 2007 @ 8:05 pm

  6. es wird irgendwas passieren. was genau? das werdet ihr in den nächsten beiträgen mitbekommen :-)

    Comment by Silab — June 21, 2007 @ 8:35 pm

  7. Nun spann uns nicht so auf die Folter!
    Raus mit der Sprache!! ;)

    Comment by Sapere aude — June 21, 2007 @ 10:26 pm

  8. toll wär ja, wenn die entsprechenden anbieter alle kooperieren würden, einen gemeinsamen api standard entwickeln und zur verfügung stellen und man auf grundlage dessen evtl sowas wie ein großes mashup entwickelt bei dem die inhalte all dieser seiten gesammelt werden. die einnahmen würden dann natürlich auch anteilig auf die anbieter aufgeteilt.

    so bietet man dem user zum einen den größt möglichen umfang an informationen, zum anderen kann aber jeder bei “seiner” community angemeldet bleiben und dort weiter fleißig seine inhalte posten, gesammelt werden die ja dann anschließend sowieso (auch) an zentraler stelle.

    ich weiß das sowas nur sehr schwer zu realisieren ist, aber im grunde genommen wär das das beste was solchen communities passieren kann. und da ich hoffe in dem bereich ja demnächst auch mal mitmischen zu können, wär das natürlich ideal ;)

    Comment by Manuel — June 27, 2007 @ 9:13 am

  9. @ Manuel:
    siehe: www.golem.de/0707/53350.html

    ;)

    Sapere aude

    Comment by Sapere aude — July 19, 2007 @ 11:16 pm

  10. Social Communities sind alles, nur nicht sozial ;). Das wird einem spätestens bewusst wenn man mal über die horrenden summen nachdenkt für die web2.0 projekte verkauft werden: Es kostet nunmal eine Menge Geld ein gutes Angebot zu erstellen. Wieso sollte man sein Daten für Mashups freigeben wenn der eigene server die bilder, den content und die user daten speichert allerdings sämtliche erlöse auf 3t anbieter zurück fallen.

    der ansatz mit dem teilen ist imo nicht umsetzbar: die seite wird dann ja nicht 10 mal so oft besucht :)

    Comment by flo — November 13, 2007 @ 11:45 pm

  11. verwolf130678

    Comment by Petr — December 11, 2007 @ 10:15 pm

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